Karate

Trainingszeiten:

Dienstag: 14.00 - 15.00 Uhr (SV Spezial von 6 bis 8 Jahren)
    Lars Fischer
Mittwoch: 14.30 - 16.00 Uhr (Kinder u. Jugendliche von 7 bis 12 Jahre)
    Erich Wagner
Freitag: 15.00 - 16.30 Uhr (Anfängertraining ab 7 Jahre)
    Erich Wagner
  16.30 - 18.00 Uhr (Fortgeschrittene Jugend)
    Marcel Bloem, Erich Wagner
Samstag: 10.00 - 11.30 Uhr (Kampftraining)
    Erich Wagner

im TG-Sportcenter, Haus 3

SV Spezial integriert mehrere Kampfstile. Es weden Techniken aus dem Kickboxen, Karate, Jiu Jitsu oder auch Straßenkampf geboten. Die Kinder werden auch in Coolness geschult. Es werden also viele verschiedene Stile miteinander verbunden, ähnlich wie beim Jeet Kune Do vom legendären Bruce Lee. Die Kinder lernen auch möglichst Auseinandersetzungen und Gefahren aus dem Weg zu gehen, wenn immer es möglich ist!

Kontakt

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Trainer: Erich Wagner
  Tel. 04944 - 91060
  3.Dan SOK-Karate
  2.Dan Kick-Boxen
  1.Dan AKS-Karate
  1.Dan All Style Do-Karate
   
  Lars Fischer
  Tel. 04944 - 3068038
   
  Marcel Bloem
  Tel. 04944 - 914788

Fotos

KARATE - Ursprung und Philosophie

Karate ist ein Kampfsport, dessen Ursprünge bis etwas 500 Jahre n.Chr. zurückreichen. Chinesische Mönche, die keine Waffen tragen durften, entwickelten aus gymnastischen Übungen im Lauf der Zeit eine spezielle Kampfkunst zur Selbstverteidigung. Diese Kampfkunst galt auch als Weg der Selbstfindung und Selbsterfahrung. Als Sport ist Karate relativ jung: Erst Anfang dieses Jahrhunderts entstand in Japan aus der traditionellen Kampfkunst ein Kampfsport mit eigenem Regelwerk.

Auch heute noch spiegelt sich im Karate-Do die fernöstliche Philosophie wider. Übersetzt bedeutet "Karate-Do" soviel wie "der Weg der leeren Hand". Im wörtlichen Sinn heißt das: der Karateka (Karatekämpfer) ist waffenlos, seine Hand ist leer. Das "Kara" (leer) ist aber auch ein ethischer Anspruch. Danach soll der Karateka sein Inneres von negativen Gedanken und Gefühlen befreien, um bei allem, was ihm begegnet, angemessen handeln zu können. Im Training und im Wettkampf wird dieser hohe ethische Anspruch konkret: Nicht Sieg oder Niederlage sind das eigentliche Ziel, sondern die Entwicklung und Entfaltung der eigenen Persönlichkeit durch Selbstbeherrschung und äußerste Konzentration. Die Achtung des Gegners steht an oberster Stelle.

KARATE - ein Sport für Körper und Geist

Karate wird leider oftmals gleichgesetzt mit Bretterzerschlagen. Dieses Vorurteil entstammt öffentlichen Schauvorführungen, die auf Publikumswirksamkeit abzielen und Karate zur zirkusreifen Artistik erklären. In Wirklichkeit ist Karate jedoch alles anderes als ein Sport für Selbstdarsteller. Im Training und Wettkampf werden Fuß- und Fauststöße vor dem Auftreten abgestoppt. Voraussetzung dafür ist Selbstdisziplin, Verantwortungsbewußtsein gegenüber dem Partner und natürlich eine gute Körperbeherrschung, die im Kihon (Grundschule) systematisch aufgebaut wird. Aufgrund seiner vielseitigen Anforderungen an Körper und Geist ist Karate ideal als Ausgleich zu den Anforderungen des Alltags: Der Karateka trainiert Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit. Das macht fit! Mit Entspannungs-techniken, Atemübungen und Meditation steigert er seine Konzentrationsfähigkeit und schult die eigene Körperwahrnehmung.

KARATE - eine moderne und wirksame Selbstverteidigung

Viele Karateka üben ihren Sport aus, um sich im Notfall selbst verteidigen zu können. Und tatsächlich ist Karate eine wirksame und praktikable Verteidigungsart. Kraft und körperliche Statur spielen in der Karate-Selbstverteidigung nur eine untergeordnete Rolle. Wichtiger sind Schnelligkeit, Geschicklichkeit und Gelassenheit. Nur wer bei einem Angriff nicht in Panik gerät, kann sich sinnvoll verteidigen. Deshalb vermitteln spezielle Lehrgänge neben technischen Fertigkeiten auch die psychologischen Komponenten der Selbstbehauptung und Selbstverteidigung. Diese Aspekte machen Karate-Selbstverteidigung insbesondere für Frauen und Mädchen interessant.

KARATE - ein Sport für uns alle

Ob Ausgleichssport, allgemeine Fitneß oder Selbstverteidigung, Karate eröffnet allen Altersgruppen und Interessenlagen ein breites sportliches Betätigungsfeld. Karate ist nicht nur spannend für alt und jung. Durch die Vielseitigkeit fördert Karate Gesundheit und Wohlbefinden. Auch deshalb haben sich viele junge und ältere Menschen für diesen Sport entschieden. In den meisten Vereinen gibt es Anfängerkurse, die den Einstieg leicht machen: Stufe um Stufe wachsen Geschicklichkeit und Leistungsvermögen. Die farbigen Gürtel der Budosportarten sind dabei Hilfe und Ansporn.

Karateprüfung vom 6. Februar 2016


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Am vergangenen Samstag fand die erste  Karteprüfung 2016 in der TG Wiesmoor statt. 19 Karatekas bestanden dabei die Prüfung. Den 9. Kyu und damit den weißen Gurt dürfen nun Dennis Epstein, Bjarne Iken, Silas Müller, Lara Sophie Ahlrichs, Lea Reibreg, Carlotta von Busch, Dante Noah Remmers, Nicolas Aden, und Carl Uecker tragen. Den 8.Kyu darf nun Arved Stüwe und den 7. Kyu dürfen Lucas Benkendorf, Jonathan Breise, Jan Bartels, Bennet Iken, Larissa Kanjeric, Miriam Trauernicht, Jan Tränapp, Junia Lambertus und Daniel Etschberger tragen.

Die Prüfer Erich Wagner, Lars Fischer und Marcel Bloem sind zufrieden mit den Leistungen ihrer Schüler und freuen sich schon auf weitere Prüfungen.